Freitag, 15. Oktober 2010

Indische Dichtung

Da ich schon einmal dabei bin, Berichte nachzuliefern, kommt hier gleich noch etwas:

Am Sonntag waren wir in einer fahrenden Ausstellung (von Indian Railways organisiert und deshalb im Zug). Es ging um den indischen Schriftsteller und Nobelpreistraeger Rabindranath Thakur (oder Tagore, da gibt es verschiedene Schreibweisen). Eine Ausstellung zu beschreiben ist schwierig, deshalb kriegt ihr einfach mal eine Kostprobe indischer Dichtung. Allerdings nicht ganz aktueller, denn Thakur lebte ende 19.- Anfang des 20. Jahrhunderts. Trotzdem: Ich finde, um ein land zu verstehen, lohnt sich ein Blick in seine Literatur:
Hmmm, da meine Kamera gerade spinnt, auf der das Bild vom abfotographierten Gedicht ist, bekommt ihr jetzt ein anderes schoenes von ihm, das ich gerade im Internet gefunden habe. Es lebe die Improvisation:

My Friend
















 
  Art thou abroad on this stormy night
on thy journey of love, my friend?
The sky groans like one in despair.

I have no sleep tonight.
Ever and again I open my door and look out on
the darkness, my friend!

I can see nothing before me.
I wonder where lies thy path!

By what dim shore of the ink-black river,
by what far edge of the frowning forest,
through what mazy depth of gloom art thou threading
thy course to come to me, my friend? 
  


Und hier kommt noch ein Bild vom Zug

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